PANS Erbe: Der Buscho

 

Im alten Arkadien wurde der Walddämon Pan geboren.Er war so häßlich,das seine Mutter Dryope(die Eichennymphe) ihm verstöß.Er wurde von seinem Vater Hermes,dem Bergzwerggott großgezogen.Dieser hat Pan den Göttern auf Olymp vorgestellt,aber diese haben ihm wegen seiner häßlichkeit nur ausgelacht und ihn zum Gott der Hirten ernannt.Mit Ziegenfüßen,haarigem Körper,schiefer Nase,Bart und zwei Hörnern war er ein Phallistischer,Dämonischer anblick.Seine Lieblinge waren die Ziegen- und Schafshirten und hat vorzugsweise in Wäldern und Lichtungen gelebt.Nach ihm wurde die "Panflöte" benannt,womit er die Nymphen unterhalten hat,genau so wie der Begriff "Panische Angst" in der Schlacht,wenn er unter seines gleichen war.

Er war ein uraltes ,übernatürliches Wesen und Höhlen waren seine Altare.Im Glauben der Illirnomaden kam er so bis nach Pannonien.

 

 

 Die Legende

 

Im Jahre 1687,an einem frühen Morgen kamen,von einer sumpfigen Donauinsel,die Schokatzen mit Booten in die Stadt gerudert.Vorher hatten sie furchterregende Masken aus Weidenholz geschnitzt und diese mit Tierblut bemalt.Sie hatten Schafsfelle angezogen und ihre weißen Hosen mit Stroh ausgestopft,damit sie Stärker aussahen.

So furchterregend aus mit ihren zotteligen Tierfellen,geschnitzten Holzmasken,ohrenbetäubend lärmend läuten sie mit ihren Ratschen und Viehglocken,bewaffnet mit Schwertern,Mistgabeln und Morgensternen sind sie vor den tiefst aberglaubischen Türken erschienen.Diese  haben daraufhin gedacht,das die Teufel erschienen sind und haben in panischer Angst die Stadt Mohacs verlassen.

 

 

 

Die Maske

 

Die Masken werden nach uralten Mustern meist aus weichem Weidenholz geschnitzt.Früher wurden sie mit Tierblut gefärbt,davon haben die Masken ihre tiefrote Farbe bekommen.Heute kann man auch schwarze,so wie auch braune Masken sehen die mit zotteligem Schafsfell und mit Ziegen-,Schafs-,oder Rinderhörner dekoriert werden.

 

 

   "BUSOJARAS"

 

Poklade(ungarisch:"wandlung,umwandlung"),ist der wechsel vom Winter zum Frühling und wird ausgelassen gefeiert.Faschingssonntag und Faschingsdienstag, bei einbruch der Dunkelheit, findet die Beerdigungszeremonie für den Winter statt. Hierbei wird ein provisorischer Sarg auf einem riesigem Scheiterhaufen verbrannt. Höhepunkt des Festes sind auch heute noch die Buschos, neben anderen geheimnisvollen Gestalten, Kinder "Jankelek" die mit ihren ausgestopften Säcken Mädchen jagen und nicht zu letzt die Volkstanzgruppen. Laute Schüsse aus einer nachgebauten großen Türkischen Kanone, mehrere kleinen Kanonen die von Pferden gezogen werden, dem "Teufelsrad" mit einer langen Stange an einem Ende. Auf der Bühne treten regelmäßig Buschos und Tanzgruppen aus verschiedenen Nationen auf. Nach einbruch der Dunkelheit wird der Scheiterhaufen angezündet und der Bunte Tanz und das ausgelassene Treiben beginnt, wo jeder , egal ob Buscho oder Gast, bis zum Umfallen mitfeiern kann.

 

2009 wurde der "Busojárás" in Mohács von der UNESCO zum Geistigen Weltkulturerbe ernannt.

Der Busojaras ist ein einmaliges Erlebnis das nur in Mohacs zu sehen ist, aber in der Faschingszeit sind mehrere Buschogruppen in Ungarn sowie im Ausland unterwegs. Wir Übernehmen gerne Gastauftritte.

 

Fragen unter: nfront@gmail.com    Tel:  0036-70/2840594

 

 

 

BUSCHO HAUS - BUSCHO CLUB

 

 

Das Buschohaus ist ein lebendiges Museum,was bedeutet,das Buschoverkleidungen ganzjährig hier zu betrachten sind,die die Mitglieder des Buschoclub traditionell an Fasching tragen.

 

Die Masken wurden von Mátyás Kulutácz ( R.I.P. 2012)

 

dem Gründer des Clubs,

geschnitzt. Dieser besteht aus ca.30 Mitglieder,der durch als Sokacmädchen verkleideten Frauen(Mädchen) ergänzt wird.Am Faschingsende(Faschingsbeerdigung) führen die Mitglieder den Umzug mit dem Sarg an(der zuvor durch die Stadt getragen wurde),

 

 

und anschließend wird dieser auf einem Scheiterhaufen auf dem Hauptplatz verbrannt.

Der Buschoclub hat beim Buschoumzug

 

verschiedene Gastgruppen, wie z.B. bewaffnete Husaren,

 

Bauchtänzerinen(aus türkischer Zeit,

das Program kannauch im Buschohaus angeschaut werden.

 

   

 

Wer das Faschingstreiben verpasst hat kann gerne das "Buschohaus" ganzjährig besuchen.

Adresse: 7700. Mohacs Kossuth u. 54  

 tel: 0036-69/302677 oder mobil tel: 0036-20/3307298